Buchbinden – Zurück zu den Anfängen

mit Detlef Groth

Detlef Groth
Bis ins 19. Jahrhundert hinein war das Binden von Büchern ein reines Handwerk.
Die heutigen Bücher werden in industrieller Serienfertigung hergestellt.
Das zugrunde liegende Prinzip ist das gleiche geblieben, in der Ausführung unterscheiden sich handwerkliche und industrielle Fertigung aber wesentlich voneinander.
Das handwerkliche Buchbinden führt alle Arbeitsschritte nacheinander aus und benutzt dafür nur wenige handbetriebene Gerätschaften. Buchblock und Einband werden also vollständig selbst gefertigt.
In diesem Kurs gehen wir zurück zu den Anfängen der Buchbinderei – der koptischen Bindung.

 

Detlef Groth
Bei der koptischen Heftung oder Kettenstichheftung erfolgt die Verbindung zwischen den einzelnen Lagen durch Verschlingungen des Heftfadens der gerade zu heftenden mit der vorherigen Lage. Die Koptische Heftung oder Bindung hat ihren Namen von den Gebetbüchern der Koptischen Mönche, die in dieser Technik gebunden sind.

 

Eine Besonderheit der koptischen Heftung ist, dass der Umschlag (Buchdeckel) ebenfalls durch Verschlingen des Heftfadens mit den Lagen verbunden wird. Dadurch lässt sich das Buch ganz flach aufschlagen.
Bitte mitbringen:
Schere, Lineal, Nadel, kräftige Fäden z.B. farbigen Sternzwirn,
Wunschpapier für den Buchblock, Zeichenblockpapier,
Bezugsmaterialien für die Deckel nach eigener Wahl, Graupappen, eventuell zugeschnittene Holzplatten.
Materialkostenpauschale 10,00 Euro

 

Termin: Samstag, 25. Mai 2024, von 14:30 bis 18:30 Uhr
Kursgebühr: 60 € (bitte vorab an die KuWeHi überweisen)
und maximal 10 € Materialkosten (individuell nach Verbrauch beim Kursleiter zu entrichten)
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